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Wo findet man Maronenröhrlinge in der Schweiz?

Der Maronenröhrling ist einer der ergiebigsten und beliebtesten Speisepilze der Schweiz. Er wächst vor allem in Nadelwäldern auf sauren Böden und trägt oft noch, wenn die Steinpilzsaison nachlässt. Mycora verbindet Wirtsbäume, Boden und das jüngste Wetter, um die richtigen Wälder zu finden.

Wo findet man Maronenröhrlinge in der Schweiz?

Saisonkalender

Landesweit indikativ; die Karte verfeinert nach Region und Wetter.

Jan
Feb
Mär
Apr
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Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Maronenröhrlinge
Hauptsaisonmöglichausserhalb

Welche Wälder er bevorzugt

Der Maronenröhrling lebt in Symbiose mit Bäumen und wächst nur auf sauren Standorten, Kalk meidet er.

Fichte, Föhre und Tanne zuerst

Seine wichtigsten Partner sind Fichte, Waldföhre und Tanne: Fichtenwälder, Föhrenbestände und Tannen-Buchenwälder sind seine typischen Standorte. Er kommt auch unter Buche und Eiche in Mischwäldern vor.

Saure, lockere und gut drainierte Böden

Er sucht saure, oft sandige oder lehmige Böden mit guter Entwässerung. Kalkböden meidet er, schwere, nasse Tonböden sind ungünstig. Nährstoffarme und etwas trockenere Standorte verträgt er besser als der Steinpilz.

Eine lange Saison

Vereinzelt erscheint er schon ab Juni, regelmässig ab August. Die meisten Funde fallen in der Schweiz in den September und Oktober, einzelne noch in den November, und leichte erste Fröste übersteht er.

So erkennst du den Maronenröhrling

Der Hut ist kastanien- bis schokoladenbraun, fein samtig bis fast glatt und bei Nässe etwas schmierig. Die Poren sind gelblich bis grüngelb und verfärben sich auf Druck blaugrün. Der Stiel hat kein Netz und ist bräunlich gestreift. Das weissliche Fleisch blaut über den Röhren leicht.

Der Unterschied zum Steinpilz

Steinpilze blauen nicht und tragen am oberen Stiel ein deutliches weisses Netz. Beim Maronenröhrling fehlt das Netz, und die Poren verfärben sich auf Druck blaugrün.

Zum Steinpilz-Porträt

Vorsicht vor dem Gallenröhrling

Der Gallenröhrling hat rosa Poren, einen Stiel mit kräftigem braunem Netz und Fleisch, das nicht blaut. Er ist nicht giftig, aber so bitter, dass ein einziges Exemplar ein ganzes Gericht verdirbt.

Ein Foto oder eine Beschreibung reicht nie, um einen Pilz als essbar zu bestätigen. Lass deine Ernte im Zweifel bei einer amtlichen Pilzkontrolle prüfen.

Ein Speisepilz mit einer Einschränkung

Am besten schmeckt er jung und fest: Alte Exemplare werden weich und sind oft von Maden befallen. Der Maronenröhrling reichert zudem radioaktives Cäsium stärker an als viele andere Speisepilze. Beachte deshalb allfällige Empfehlungen der Behörden für deine Region.

Wann sich die Suche lohnt

Von August bis Oktober, am ergiebigsten im September und Oktober; im Juni, Juli und November sind Funde selten. Jeder Schub folgt auf einen wirksamen Regen und einige milde Tage.

Wie Mycora vielversprechende Bereiche erkennt

Unser Modell verbindet das Vorkommen von Fichte, Föhre, Tanne und Buche mit Säuregrad, Textur und Entwässerung des Bodens. Der Verlauf von Regen und Temperatur der letzten Tage zeigt dann, wo ein Schub plausibel ist. Die angezeigten Zonen zeigen günstige Bedingungen, keine Garantie für Funde.

Häufige Fragen

Ist der Maronenröhrling essbar?

Ja, er gehört zu den ergiebigsten und beliebtesten Speisepilzen der Schweiz und schmeckt jung und fest am besten. Er reichert allerdings radioaktives Cäsium stärker an als viele andere Speisepilze. Beachte deshalb allfällige Empfehlungen der Behörden für deine Region.

Wie unterscheidet man ihn vom Steinpilz?

Die Poren des Maronenröhrlings sind gelblich bis grüngelb und verfärben sich auf Druck blaugrün, sein Stiel hat kein Netz. Steinpilze blauen nicht und tragen am oberen Stiel ein deutliches weisses Netz.

Womit kann man den Maronenröhrling verwechseln?

Vor allem mit dem Gallenröhrling: rosa Poren, ein Stiel mit kräftigem braunem Netz und Fleisch, das nicht blaut. Er ist nicht giftig, aber so bitter, dass ein einziges Exemplar ein ganzes Gericht verdirbt.

Warum blauen die Poren?

Das Blaugrün auf Druck ist eine Oxidation an der Luft und kein Hinweis auf Giftigkeit. Gerade dieses leichte Blauen ist eines der besten Merkmale, um ihn vom Steinpilz zu unterscheiden, der seine Farbe nicht verändert.

Wann und wo findet man Maronenröhrlinge in der Schweiz?

Regelmässig ab August, am häufigsten im September und Oktober, vereinzelt schon ab Juni und noch im November. Er wächst vor allem unter Fichte, Waldföhre und Tanne, auch unter Buche und Eiche, und immer auf sauren Böden.

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