Interaktive Karte

Pilzkarte
für die Schweiz

Erkunde eine täglich aktualisierte, gratis zugängliche Karte, um vielversprechende Zonen für Steinpilze, Pfifferlinge (Eierschwämme), Morcheln und weitere Arten in der Deutschschweiz zu finden.

So funktioniert es

Eine Karte, die das Gelände für dich liest.

Die Karte zeigt die günstigen Zonen des Tages, kein Versprechen auf einen vollen Korb. Morgen kann sich das Fenster schon wieder verschieben.

Unser Modell kombiniert Wetter, Bodentyp, pH-Wert, Vegetation, Höhenlage und Relief, um für jede Zone einen Favorabilitätsscore zu berechnen.

Die Karte wird täglich mit den neusten Daten aktualisiert. Öffne sie, wähle eine Art und lies die günstigen Zonen rund um deinen Standort oder dein nächstes Ausflugsziel.

Tägliche Wetterlektüre

Das Modell vergleicht Regensummen, Feuchtigkeit, Temperaturverlauf, kühle Nächte und den Trend der nächsten Tage. Ein einzelnes Gewitter zählt weniger als mehrere Tage stabiler Feuchtigkeit, denn jede Art braucht ihre eigene Abfolge, bevor sie fruktifiziert.

Boden und Baumpartner

Die Karte schaut nicht nur, ob es geregnet hat. Sie filtert je nach Art auch zu kalkreiche, verdichtete oder schnell austrocknende Böden. Für Steinpilze und Eierschwämme zählen saure, humusreiche Waldböden oft deutlich mehr.

Höhenlage, Relief und Mikroklima

In der Schweiz entscheidet die Höhenstufe oft mehr als anderswo: Talsohlen, Nordhänge, Tobel und höhere Nadelwälder reagieren unterschiedlich. Mycora kombiniert Vegetation und Topografie, um wirklich feuchte Zonen von schnell abtrocknenden zu trennen.

Verfolgte Arten

Beobachte die wichtigsten Arten
direkt auf der Karte

Wähle eine oder mehrere Arten und sieh sofort, wo die Bedingungen aktuell am spannendsten sind. Jeder Pilz folgt seiner eigenen Logik: Saison, Wald, Boden, Temperatur und Feuchtigkeit wirken bei Steinpilz, Morchel oder Parasol ganz unterschiedlich.

Steinpilze

Der Steinpilz reagiert vor allem im Spätsommer und Herbst auf ergiebigen Regen mit anschliessend milden Tagen. In der Schweiz passt er besonders gut zu Buchen-, Tannen- und Fichtenwäldern auf sauren, gut drainierten Böden in mittleren Lagen.

Pfifferlinge (Eierschwämme)

Eierschwämme brauchen anhaltende Feuchtigkeit statt eines einzelnen Schauers. Sie mögen saure, moosige Misch- und Nadelwälder vom Frühsommer bis in den Herbst. Die Karte gewichtet die Kontinuität der Feuchte, nicht nur den letzten Regen.

Morcheln

Morcheln erscheinen im Frühling, oft auf kalkreicheren Böden, in Auenwäldern, an Wegrändern oder auf gestörtem Gelände. Das Fenster ist kurz: Es öffnet sich, wenn sich der Boden erwärmt, ohne zu schnell auszutrocknen.

Totentrompeten

Diese unauffällige Art liebt feuchte Laubwälder, schattige Lagen und dicke Laubstreu unter Buchen. Sie reagiert auf stabile Herbstphasen, wenn die Kühle einzieht, ohne die Aktivität des Myzels zu stoppen.

Semmelstoppelpilze

Der Semmelstoppelpilz ist robuster als viele Herbstarten und hält oft bis spät in die Saison durch, solange der Wald frisch bleibt. Die Karte kombiniert Regen, Restfeuchte und geschützte Hänge, um lange aktive Zonen zu finden.

Parasolpilze

Der Parasol erscheint auf Lichtungen, an Waldrändern, auf Weiden nahe am Wald und entlang von Wegen. Der Blick in den geschlossenen Wald reicht nicht: Die Karte berücksichtigt auch offene Flächen, milde Temperaturen und Oberflächenfeuchte.

Wiesenchampignons

Der Wiesenchampignon mag gehaltvolle Wiesen und Weiden. Entscheidend ist die Kombination aus frischem Regen, lebendigem Boden und langsamem Abtrocknen. Eine vernässte und eine fruchtbare Wiese produzieren nicht gleich.

Schopftintlinge

Der Schopftintling wächst auf Wiesen, in Parks, an Böschungen und auf umgeschichtetem Boden, oft im Siedlungsraum. Er ist schnell: Die Karte hilft, die kurzen Fenster zu erwischen, in denen Feuchte, gestörter Boden und milde Temperaturen zusammenfallen.

Wissenschaftliche Quellen

Nutzbare Daten,
kein Bauchgefühl.

Aktuelles Wetter

Temperatur, Feuchtigkeit, Regensummen, kühle Nächte und kurzfristiger Trend. Die Karte bevorzugt stimmige Abfolgen, nicht nur den letzten Regen.

Bodenanalyse

pH-Wert, Drainage, organische Substanz und Bodenstruktur. Jede Art wird eigens gewichtet, denn nicht alle vertragen dieselbe Säure oder Wasserspeicherung.

Wald und Relief

Begleitbäume, Waldtyp, Exposition, Höhenlage und lokale Topografie. Diese Daten zeigen Mikroklimata, die Feuchte halten, wenn die Umgebung längst trocken wirkt.

Wichtige Zonen

Starte mit den
starken Regionen

Die Schweiz hat nicht eine Pilzsaison, sondern viele: Jurabogen, Mittelland, Voralpen und Alpentäler öffnen ihre Fenster zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die Karte hilft, diese Fenster zu vergleichen, statt auf Gerüchte zu vertrauen.

Berner Oberland

Misch- und Bergwälder, schattige Hänge und ein stabiles Waldklima machen das Berner Oberland stark für Steinpilze, Eierschwämme und Semmelstoppelpilze. Die Höhenstufen verlängern die Saison vom Sommer bis in den Oktober.

Graubünden

Langsame Schneeschmelze, kühle Übergänge und weite Nadelwälder: Graubünden bietet Fenster auch ausserhalb der klassischen Herbstsaison. Zwischen Tal und Hochlage liegen oft komplett verschiedene Bedingungen.

Zentralschweiz

Voralpine Wälder, feuchte Tobel und viel Relief auf kleinem Raum. Die Karte hilft hier besonders, weil wenige Kilometer über feucht oder trocken entscheiden können.

Jurabogen

Im Jura spielt Kalk eine grössere Rolle als in vielen anderen Pilzregionen. Das verschiebt die Artenmuster: Morcheln und Frühlingsarten profitieren, klassische Säurezeiger sind wählerischer.

Tessin

Kastanienwälder, mildes Klima und kräftige Niederschläge geben dem Tessin einen eigenen Rhythmus, oft früher als auf der Alpennordseite. Steinpilze und Eierschwämme können hier besonders früh starten.

Wallis

Trocken und sehr bergig zugleich: Im Wallis entscheidet die Höhenstufe. Sonnige Südhänge trocknen rasch ab, während Lärchenhänge und nordseitige Wälder deutlich länger aktiv bleiben.

Häufige Fragen

Das Wichtigste zur
Pilzkarte

Wie funktioniert die Pilzkarte?

Sie analysiert täglich Wetter, Boden, Feuchtigkeit, Vegetation, Höhenlage und Relief und berechnet daraus pro Zone und Art einen Favorabilitätsscore.

Ist die Pilzkarte gratis?

Ja, der Basiszugang ist gratis: Konto erstellen und die grossräumig günstigen Zonen des Tages ansehen. Die Abos schalten die lokale Detailansicht und die Prognosen frei.

Kann ich Pilze in meiner Nähe finden?

Ja. Öffne die Karte, wähle eine Art und lies die günstigen Zonen rund um deinen Standort oder dein geplantes Ausflugsziel. Du kannst auch mehrere Arten vergleichen, bevor du dich entscheidest.

Wie oft wird die Karte aktualisiert?

Täglich. Das ist wichtig, weil eine günstige Zone schnell kippen kann, wenn trockener Wind, plötzliche Wärme oder mehrere Tage ohne Feuchtigkeit folgen.

Deckt die Karte die ganze Schweiz ab?

Ja, die nationale Karte deckt die Schweiz ab. Die Seiten und Guides konzentrieren sich zuerst auf die Deutschschweiz, vom Jurabogen über die Zentralschweiz bis nach Graubünden und ins Wallis.

Gelten beim Sammeln besondere Regeln?

Ja. Schonzeiten, Sperrtage und Mengenbeschränkungen sind kantonal geregelt und unterscheiden sich deutlich. Informiere dich vor dem Ausflug über die Regeln deines Kantons und nutze im Zweifel die offizielle Pilzkontrolle.

Garantiert die Karte, dass ich Pilze finde?

Nein. Die Natur bleibt variabel, und eine günstige Zone garantiert keinen vollen Korb. Mycora reduziert Blindfahrten, aber das Gelände lesen musst du weiterhin selbst.

Welche Arten kann ich auf der Karte verfolgen?

Beliebte Arten wie Steinpilze, Pfifferlinge (Eierschwämme), Morcheln, Totentrompeten, Semmelstoppelpilze, Parasolpilze, Wiesenchampignons und Schopftintlinge, jede mit eigener Seite zum Vertiefen.

Starte jetzt mit
der Pilzkarte.

Erstelle ein Gratis-Konto und prüfe die günstigen Zonen des Tages, bevor du in den Wald gehst.

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