Regionaler Guide

Wo findet man Pilze in Graubünden?

Graubünden ist ein riesiger, stark gestufter Pilzraum. Zwischen tiefen Tälern, subalpinen Wäldern und sonnigen Alpenhängen liegen oft Welten. Genau deshalb reichen alte Sammelgewohnheiten hier selten aus: Es zählt, welche Höhenstufe und welches Tal gerade wirklich im Fenster liegt.

Wo findet man Pilze in Graubünden?

Gibt es am Donnerstag, 10. September Pilze in Graubünden?

Täglich aktualisiert

Kiefernsteinpilz und Trompetenpfifferling aktiv

In Graubünden sind heute günstige Bedingungen für Kiefernsteinpilz und Trompetenpfifferling im Westen gegeben. Die Pluie der letzten 14 Tage erreicht 54.2 mm und die Temperatur der letzten 7 Tage liegt bei durchschnittlich 13.8 Grad Celsius, was beide Arten zufriedenstellt. Der Steinpilz im Nordwesten profitiert ebenfalls von dieser Konstellation. Allerdings sinken die Temperaturen in den kommenden 3 Tagen auf 8.4 Grad, und die Pluie bleibt mit 0.7 mm minimal. Es empfiehlt sich, in den nächsten Tagen den Westen aufzusuchen, bevor die Bedingungen ungünstiger werden.

Öffne die Karte: Mycora zeigt dir genau, wo die Bedingungen in deiner Nähe stimmen. Karte öffnen →

Pilzsaison in Graubünden

Regionale Richtwerte nach Saison und Klima. Prüfe vor dem Ausflug den Tagesbericht und die Karte.

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Steinpilz
Pfifferlinge
Speisemorchel
Totentrompeten
Semmelstoppelpilz
Trompetenpfifferling
Parasol
Schopftintling
Edelreizker
Hauptsaisonmöglichausserhalb

Was Graubünden pilzlich so besonders macht

Kaum eine Deutschschweizer Region ist so stark von Höhe, Exposition und Talstruktur geprägt wie Graubünden.

Grosse Unterschiede zwischen Tälern und Höhenlagen

Ein Tal kann nach Regen schnell wieder austrocknen, während höher gelegene Waldstufen noch tagelang ideale Feuchte halten. Diese Staffelung ist in Graubünden besonders ausgeprägt.

Fichten-, Tannen- und Lärchenwälder

Je nach Gebiet dominieren unterschiedliche Bergwälder. Das beeinflusst direkt, welche Arten realistisch sind und wie sich das Zeitfenster entwickelt.

Mikroklima durch Relief

Steile Hänge, schattige Einschnitte und windgeschützte Mulden schaffen lokale Unterschiede, die man auf einer groben Wetterkarte kaum erkennt.

Welche Arten in Graubünden spannend sind

Graubünden liefert nicht nur ein einzelnes Pilzmuster, sondern mehrere je nach Waldstufe und Jahreszeit.

Steinpilze und Pfifferlinge in montanen Wäldern

In frischen Bergwäldern können Steinpilze und Pfifferlinge sehr gute Fenster haben, wenn Niederschlag und Temperatur sauber zusammenlaufen.

Edelreizker in passenden Nadelwäldern

Wo lockere Kiefern- oder Mischbestände und gut drainierte Böden zusammenkommen, werden Edelreizker interessant. In Graubünden zählt hier die richtige Tal- und Höhenwahl besonders stark.

März-Schnecklinge in späten Berglagen

Frühe Schweizer Arten profitieren in Graubünden von langsamer Schneeschmelze und kühlen Übergängen. Das macht die Region auch ausserhalb der klassischen Herbstsaison spannend.

Wie Mycora Graubünden filtert

Unser Modell gewichtet Waldtyp, Höhenlage, Exposition, Feuchtedynamik und Temperaturverlauf, um jene Zonen hervorzuheben, in denen Pilze aktuell wirklich plausibel sind. Gerade in Graubünden spart diese Filterung viel Zeit und viele leere Kilometer.

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