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Wo findet man Trompetenpfifferlinge in der Schweiz?

Der Trompetenpfifferling ist die Art, die weitergeht, wenn die Steinpilzsaison bereits nachlässt. Er wächst meist in dichten Trupps und ist in Schweizer Nadelwäldern weit verbreitet. Entscheidend ist weniger die Region als der Waldboden: Wer moosreiche, dauerhaft feuchte Bestände findet, hat oft über Wochen Erfolg.

Wo findet man Trompetenpfifferlinge in der Schweiz?

Saisonkalender

Landesweit indikativ; die Karte verfeinert nach Region und Wetter.

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Trompetenpfifferlinge
Hauptsaisonmöglichausserhalb

Welche Wälder besonders gut passen

Trompetenpfifferlinge brauchen kühle, feuchte Nadelwälder mit einer dicken organischen Auflage. Besonders lohnend sind:

Fichten- und Tannenwälder mit Moospolstern

Die Art erscheint vor allem unter Fichte und Tanne, häufig direkt in Moospolstern oder an moosbewachsenem Totholz. Geschlossene, schattige Bestände sind ergiebiger als lichte oder stark aufgeräumte Wälder.

Saure, humose Böden mit dicker Nadelstreu

Saure Böden mit viel Rohhumus und einer mächtigen Streuauflage halten die Feuchte am längsten. Kalkreiche, trockene oder verdichtete Flächen sind deutlich weniger aussichtsreich.

Kühle Mulden, Nordhänge und Bachtäler

Vom Mittelland bis in die Voralpen sind schattige Senken, Nordhänge und feuchte Bachtäler die verlässlichsten Lagen. Sie trocknen nach einer Schönwetterphase deutlich langsamer aus als Kuppen und Südhänge.

Wann sich die Suche lohnt

In der Schweiz liegt die beste Phase zwischen September und November, mit den meisten Funden im September und Oktober. Der Trompetenpfifferling verträgt leichte Nachtfröste und trägt in milden Lagen oft bis in den Dezember, wenn andere Herbstarten längst durch sind. Erst ein durchgehender Frost oder eine geschlossene Schneedecke beendet die Saison.

Wie Mycora vielversprechende Bereiche erkennt

Unser Modell kombiniert Waldtyp, Bodenreaktion, Höhenlage, Relief und die jüngste Feuchteentwicklung. So lassen sich jene Schweizer Waldstücke eingrenzen, in denen Trompetenpfifferlinge spät im Jahr noch aktiv sein können.

Häufige Fragen

Ist der Trompetenpfifferling essbar?

Ja, er ist ein sehr guter, aromatischer Speisepilz und lässt sich besonders gut trocknen: einfach luftig auslegen oder auf einen Faden fädeln. Getrocknet hält er sich mehrere Monate.

Wie erkennt man den Trompetenpfifferling?

Sein graubrauner Hut ist trichterförmig, mit gewelltem Rand. Darunter trägt er keine echten Lamellen, sondern dicke, entfernt stehende, gegabelte Leisten, die am Stiel herablaufen. Der gelbe Stiel ist hohl und verjüngt sich nach unten.

Womit kann man ihn verwechseln?

Vor allem mit Craterellus lutescens, der ebenfalls essbar ist, eine fast glatte Unterseite und einen kräftiger orangegelben Stiel hat. Das Risiko einer gefährlichen Verwechslung ist gering, prüfe aber jedes Exemplar, wenn du grosse Mengen sammelst.

Wann findet man Trompetenpfifferlinge in der Schweiz?

Von September bis November, am häufigsten im September und Oktober. Er verträgt leichte Nachtfröste und trägt in milden Lagen oft bis in den Dezember, bis Dauerfrost oder Schnee die Saison beenden.

Wo wächst der Trompetenpfifferling?

In kühlen, feuchten Nadelwäldern unter Fichte und Tanne, oft direkt in Moospolstern. Schattige Mulden, Nordhänge und Bachtäler, die lange feucht bleiben, sind die verlässlichsten Stellen.

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